YEAH! Ein Tag zum Schreiben. Oder …?

Ein Tag zum Schreiben! Wie schön!?

YEAH! Sonntag! Welttag des Buches! Zeit, um weiterzuschreiben.
– voller Elan den PC gestartet
– PC mag nicht.
– Drei Versuche später mag er dann doch. Puh. Kaffee holen.
– Ärmel freudig hochgekrempelt, Finger gedehnt. Kann losgehen.
– Jetzt mag Papyrus nicht. Exel auch nicht. Hm …
– Noch mal … Plus Kaffee Nr. 2
– Meldung von MS Office »Fehler, bitte fügen Sie ihren PC zu ihrem Konto hinzu.«
– Wat? Der ist da schon seit Jahren hinzugefügt, du weichgespültes Windowsei!
– Jetzt aber. Hole Kaffee Nr. 3. Es klingelt an der Tür.
– Der Nachbar: Denken Sie dran, Morgen wird die Glasbox abgeholt.
– Ich gebe ihm einen Lutscher, fünfzig Cent und schließe die Tür – okay, etwas fest, aber hey …
– Kaffee Nr. 3 ist kalt. Hole Kaffee Nr. 4. Kaffeemaschine will entkalkt werden. Sie blinkt rot und hektisch.
– JETZT NICHT! Ich will schreiben!
– Sitze mit Kaffee vorm PC. Alles läuft. Der Kaffee ist heiß. Die Ideen nicht. Ich könnte jetzt einen gepflegten Mord schreiben. Schlecht, wenn man an einer Liebeskomödie sitzt. Hm …
– Ich schreibe drei Sätze – und lösche vier. So geht das nicht!
– Handy klingelt. Meine Freundin sagt unser Frühstück für morgen ab, sie hustet.
– Wo war noch gleich die Inspiration? Ich finde sie nicht. Stattdessen finde ich nach einigem Googlen die Ursache von dunkelbraun verfärbten Palmenwedeln.
– Mein Handy kingelt. Tochter möchte abgeholt werden. Mama holt ab.
– Oh, ich wollte noch einen Rhabarberkuchen machen.
– Rhabarberkuchen machen. Und Kartoffeln aufsetzen für Mittagessen. Gibt ja auch noch ein Leben neben dem Schreiben.
– Ich wäre aktuell zufrieden, wenn es zum Leben etwas Schreiben geben könnte.
– Tochter rümpft die Nase. »Oh, das hatte ich gestern schon, und der Rhabarberkuchen von Oma Rosie sieht aber besser aus.Ausserdem will ich lieber Spaghetti Carbonara.
– Gut, sie kann kochen. Soll sie.
– Ich werfe dem Hund einen scharfen Blick zu. Er versteht und trollt sich aus der Küche.
– Noch mal: So geht das nicht!
– Nach dem Kuchen stürme ich in mein Büro, Kaffee Nr. 5 in der Hand.
– Ich lenke mich ab und sehe auf meinem Gewinnspielpost auf der Facebook-Seite nach.
… Irgendjemand hat in die Kommentare einen Hund mit Scheißhaufen gesetzt.

Yeah … Ein Tag zum Schreiben! Wie schön!

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