Brandneue, romantische Lovestory

Zwei Herzen im Regen

Die letzten Wochen habe ich klammheimlich die Novelle „Zwei Herzen im Regen“ geschrieben, nur meine Lektorin und der Korrektor … Okay, mein Mann und meine Freundin auch … wussten davon. Es ist ein kleiner Liebesroman mit insgesamt ca. 80 Seiten. Nun freue ich mich, dass XTME:Romance euch diese wirklich süße und romantische Lovestory für eine begrenzte Zeit kostenlos zur Verfügung stellen wird.

„Jella Bernstein ist Mitte Zwanzig, attraktiv und Single … Doch für die Liebe hat sie keine Zeit!“

Jella hat ein gutes Herz und eine große Aufgabe: seit dem Tod ihrer Eltern ist sie allein für ihre sechzehnjährige, pubertierende Schwester Kim verantwortlich. Also hat Jella keine Zeit und keine Nerven, mit Freundinnen um die Häuser zu ziehen und ihren Traummann zu treffen. Doch dann steht eines Nachts in strömendem Regen ein total durchnässter Mann mit Rucksack vor ihrem Haus. Soll sie ihn für diese eine Nacht bei sich aufnehmen? Eine unterhaltsame Liebesnovelle von der Bestsellerautorin Jo Berger! (ca. 80 Seiten) – jetzt exklusiv für xtme:romance-Newsletter Abonnenten (für Kindle und Tolino)!

Ja, ich will „Zwei Herzen im Regen“ lesen -> Link

Und versprochen! Diese Liebesgeschichte ist eine in sich abgeschlossene Liebeskomödie. Kein Cliffhanger und ein garantiertes Happy End!

Leseprobe

Zwei Herzen im Regen

Jella schaltete den Fernseher aus, kam in die Höhe und streckte sich. Ein Blick auf die Wanduhr. Wo blieb nur Kim? Elf Uhr in der Nacht war für einen sechzehnjährigen Teenager mehr als großzügig.
Sie schüttete die Reste der Kartoffelsuppe vom Topf in eine Tonschüssel, stellte sie in den Kühlschrank und spülte das restliche Geschirr.
Wie sollte sie das alles nur auf die Reihe bringen? Ihr Sekretärinnengehalt reichte kaum aus. Das meiste davon floss in das marode Haus.
Jella trocknete sich die Hände ab und fuhr sich mit der Hand durch die krausen Locken. Bei diesem Wetter schienen sie sich durch die Luftfeuchtigkeit noch mehr aufzuplustern. Sie sah aus, als hätte sie einen geplatzten Mopp auf dem Kopf. Nein, sie konnte jetzt noch nicht schlafen gehen, war hellwach. Außerdem wollte sie auf Kim warten.
Also, dann. Auf geht’s. Neben der Tür lehnte der Sack mit dem Mörtel an der Wand, daneben der Baustrahler und die Kelle. Aus der Abstellkammer holte Jella einen schwarzen Eimer, ließ Wasser hineinlaufen und schnappte sich einen hölzernen Kochlöffel sowie einen Plastikbecher. Sie hatte noch nie Mörtel angerührt.
Stirnrunzelnd betrachtete sie die Stelle am Fenster. Der Putz war unter der Tapete gelöst, und bereits gestern hatte sie rundherum die Blümchentapete entfernt und den losen Putz heruntergeklopft. Zu allem Überfluss drückte sich bei starkem Regen das Wasser durch die alten Holzfensterrahmen. Und der Rollladen war ebenfalls kaputt. Ach, nicht darüber nachdenken, was alles zu tun war. Das Beste wäre, das alte Haus zu verkaufen und sich eine kleinere Wohnung zu nehmen. Der Gedanke jedoch, ihr Elternhaus wegzugeben, bereitete ihr fast körperliche Schmerzen.
Entschlossen steckte sie zwei Zipfel eines Geschirrtuches in den Jeansbund als Schutz gegen den gröbsten Schmutz, ging in die Knie und drehte ächzend den Sack um. Wie viel Mörtel brauchte sie für wie viel Wasser? Ah, Wasser unter Rühren dazugeben, bis es eine geschmeidige Masse wird. Fast wie beim Kuchenteig. Na, das sollte ihr doch gelingen. Sie öffnete den Sack, holte einen Becher des staubigen Inhaltes heraus und leerte ihn in den Eimer. Jetzt ein bisschen Wasser dazu. Erst einmal eine geringe Menge anrühren, sie brauchte ja nicht so sehr viel.
Es klopfte.
Jella seufzte und kam in die Höhe, rieb sich mit dem Handrücken über die Stirn. Kim hatte wohl ihren Schlüssel vergessen. Und die Klingel war allem Anschein nach auch mal wieder kaputt.
Es klopfte erneut.
»Ja, Moment, bin ja keine Rennschnecke!« Mit langen Schritten ging sie zur Tür und öffnete sie. »Wie oft habe ich dir schon … Oh!«

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