Weihnachten … Es ist überall!

Eine kleine Anmerkung zu … Weihnachten!

Weihnachten!

Wir lieben es! Jedes Jahr zur gleichen Zeit. Und doch kommt es immer zu schnell und dann auch noch überraschend. Zumindest für die meisten Männer.

Kennt ihr das?

Die Frage: „Ach Schatz, was wünschst du dir eigentlich zu Weihnachten?“
Dann schiele ich zur Uhr – es ist der 23. Dezember – und ich sage: „Weltfrieden. Einen Pool. Ein Viersitzer Cabrio und vier Wochen Malediven. „

Als Nächstes erinnere ich mich daran, dass der glückseeligste und kerzenduftgeschwängerte Abend nicht mehr weit ist und die Familie einfällt.
Habe ich auch an alles gedacht? Alles eingepackt? Werde ich dem mahnenden Zeigefinger meines Vaters zu allen Themen, die durch das Universum fleuchen, lächelnd standhalten können? Themen wie „Früher war alles besser“ oder „Umweltverschmutzung“.

Er hat ja schon immer gesagt, dass Kapselkaffee nix ist, aber sowas von nix. Und die Kacktüten für Hunde, die auf den Weg geworfen werden, machen´s auch nicht besser. Oder Themen wie „Batterien in Leuchtmittel“. Die können nämlich explodieren. Furzegal, ob das ein LED-Leuchtmittel ist. Das explodiert! Der väterliche Zeigefinger schwebt zitternd vor meiner Nase.
Gut, ich denke, dass Kartoffelsalat ausreicht. Denn meine Mutter mag kein Wild, mein Vater keinen Fisch, meine Tochter nur Nudeln. Meine Schwiegermutter mag keine Maronen, und Wiener Würstchen oder irgendwas Überbackenes kommt meinem Schwiegervater nicht auf den Tisch.

Also Nudelsalat. Ohne Gurken. Die mag meine Schwiegermutter auch nicht.

Wichtiger sind doch die Geschenke, oder?

Meine Schwiegereltern schenken sich was schön Verpacktes, was sie sich gegenseitig vorher ausgesucht haben und freuen sich dann, es auspacken zu dürfen.


Ich sehne mich nach Pina Colada. Am Strand. Rhytmische Klänge aus irgendeinem Lautsprecher, beruhigend rauschende Wellen vor mir. Die Sonne kitzelt meine Nase, ich bohre den großen Zeh in warmen Sand.
Tja, und darum gibt es Amelie. Darum habe ich Schneeflockenküsschen geschrieben. Amelie hasst Weihnachten genauso wie meine Schwiegermutter Maronen.

Aber das kann ja nicht so bleiben, oder?

Eure Jo Berger

Zum Roman

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