Top Romane für 0,89 EUR

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In Leonardos Zeichen geht es um eine junge Liebe, die in Italien neu beginnt. Ein kleines Haus am Meer im Frühling, lauwarme Brisen, das Rauschen der Wellen. Es könnte alles so schön sein, wenn nicht Annas Ex ihr einen Strich durch die Rechnung machen würde. Dazu scheint Annas Mutter auf der Seite des Ex-Freundes zu stehen und taucht auch noch plötzlich in Italien auf.

Leonardos Zeichen gibt es im Indielesefestival für 0,89 EUR vom 01. – 08. Februar 2017

Hier eine kleine Leseprobe:

Neuanfang

Leonardo Joshua Gilardino nahm seinen Koffer in Empfang und drückte dem Taxifahrer etwas mehr als den vereinbarten Betrag in die Hand.

Mit einem »Addio« sprang der Mann in den Wagen und brauste davon. Entgegen der italienischen Mentalität hatte der Mann auf der dreistündigen Fahrt vom Flughafen nach Marina de Strongoli nur die nötigsten Worte mit ihm gewechselt und einen betrübten Gesichtsausdruck aufrechterhalten. Wohl ein Grund, warum Leonardo das Trinkgeld hatte großzügiger ausfallen lassen.

Seltsamer Kauz. Leonardo drehte sich um und fuhr sich mit den Fingern durch die Haare. Wie doch die Zeit verging. Jetzt stand er als erwachsener Mann in dem Ort, den er mit zwölf Jahren hatte verlassen müssen. Seine Eltern waren in jenen Tagen nach Deutschland gezogen, um dort zu arbeiten. Das kleine Haus hatten sie nicht verkauft, warum auch immer. Da stand es nun, sein Elternhaus, und leuchtete weiß in der Sonne. Der Zahn der Zeit hatte an einigen Stellen die Kalkfarbe von den Mauern genagt, und der Holzzaun vor dem kleinen Vorgarten sah frisch gestrichen aus, nun, zumindest bis zur Hälfte. Die Tür musste einmal hellblau gewesen sein, vereinzelte Farbreste hingen noch an dem Holz. Natürlich war sie hellblau gewesen, die Lieblingsfarbe seiner Mutter. Das helle Blau und das leuchtende Violett der Bougainvillea bildeten einen wunderbaren Kontrast. Direkt neben der Haustüre streckte die Kletterpflanze ihre jahrzehntealten Zweige in Richtung Sonne und blühte, als gäbe es kein Morgen mehr.

Und er dachte, er hätte alles erlebt, was es zu erleben gab. Wie man sich doch täuschen konnte. Die Morgensonne blendete ihn, sie hatte bereits jetzt, Mitte März, eine unglaubliche Kraft.

Sein Haus. In Italien. Direkt am Meer. In seinen Gedanken formulierte er diese Worte, als müsse er sich bewusstmachen, dass er tatsächlich hier stand. Sein Haus. Gott, fühlte sich das gut an. Erlebte er das wirklich?

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Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.

Ihre Jo Berger

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